11111

USA Reise 2011

Beginn: Vancouver / BC – Washington – Oregon – Kalifornien – Nevada – Arizona
Hüttenschluss – Aufbruchsstimmung .. .Nebelschwaden verheissen … lasst uns reisen.
 Wir buchen 4 Flüge für Menschen und einen für den Wauz :-)
 Edgar legt sich in den Tagen zwischen den Abschlussarbeiten der Hütte und unserem Aufbruch Richtung Kanada anständig ins Zeug und bucht uns ein ganz passables Wohnmobil.
 Am 1. November kommen wir in Vancouver an. 
Mit einem 1.5 jährigen Kind zu reisen, stellt sich zu diesem Zeitpunkt heraus, ist anders, als wir es kennen. Ich werde wahrscheinlich Urlaub benötigen wenn ich wieder zu Hause ankomme :-)

Nach einer gemütlichen Nacht im Tsawassen (za was n … bitte?) holen wir tags darauf unser Vehikel in Seattle ab. 
Unser nächstes grosses Ziel: Die Smith Rocks – Oregon. Der Wahnsinn – Wunder – noch beim Ankommen erahne ich nicht welche Formationen uns hinter den Nebelvorhängen erwarten. Wir schnallen unser Gepäck um und ziehen los. 
Leider bleibt´s immer ein wenig trüb, dennoch verbringen wir einen ganzen Tag locker flockig in diesem Areal.

Die nächsten Tage führen uns Richtung Süden. Wir müssen Strecke machen, auch wenn es uns nicht nach Sitzen zumute ist. 
Next Stops: Buttermilks … ein Bouldermekka in der Nähe von Bishop/Kalifornien.

 Es gibt jede Menge unergiebig alpinen, aber umso mehr gefinkelten Fels. Wir bouldern uns querfeldein und Fynn lernt, dass Rattlesnakes kein Spielzeug mit Gehalt sind.

Die nächsten Ziele sind der Owens River Gorge, Death Valley (mit super Sandsteinklettereien) und dann die Red Rocks (in der Nähe von Las Vegas). 
Diese Ecken des Landes besitzen eine nicht zu verachtende Landschaft in der grundsätzlich über Tage hinweg trekken, biken und klettern anstehen würde. Wir begnügen uns mit langen Erkundungen querfeldein und einigen kurzen Klettereien und bewegen uns gestärkt weiter in Richtung Süden. Las Vegas nimmt uns in jeder Hinsicht liebevoll auf, aber schon nach einer Nacht am Stadtcampingplatz mit Hundedusche ist unser Entdeckungsdrang wieder gestillt.
Nach einigen Zwischenstopps legen wir die nächsten 700km ohne viel Aufsehen zurück, genießen die endlos scheinenden Weiten, freuen uns auf Tucson Arizona und werden mit Bildern von Kakteengebilden, die einem Einfamilienhaus gleichen und Felsbrocken an denen die Kolibris entlang flattern belohnt. Die Campinganlagen sind so weitreichend, dass wir ein Megaphon für die Nachbarn brauchen würden. Umso schneller gestaltet sich mein Laufschritt, als ich abends entschließe, die Passstraße entlang zu schlürfen, bis sich meine Wahrnehmung ausschließlich auf die Erinnerung an das Schild “bears crossing“ beschränkt und ich mental jeden hörbaren „Tier-Unfug“ des Waldes zum Anlass nehme um Tempo zu gewinnen.

Fynn entdeckt die Vielfalt der Kakteen und Ameisen.
 Die blauen Flecken von den Ameisenbissen bleiben uns erst verborgen, nachdem sich der kleine Mensch im Geschehen wesentlich aufgehobener fühlt, als in dem Zustand, das soeben etwas „passiert“ ist, das ihm nicht behagt. Erst abends zeigt er uns die Stellen, an denen die Ameisen ihre Mundwerkzeuge ausprobiert haben. Nicht ohne, aber mit Ringelblumensalbe wieder hinzubekommen.
Der Mount Lemon schenkt uns die Kraft, die wir nach den langen Autofahrten brauchen. Hier ist absolut alles zu finden, von unsagbar märchenhaften Kletterrouten über lange, verwegene Trails und deren Aussichten. Morgens wachen wir vom Ruf der Vögel auf und abends wiegt uns der Gesang der Zikaden in den Schlaf – wow.

Kalifornien again. Schon die Anreise zu den Redwoods beeindruckt mich entsprechend. Die Breite der Hauptstraße als Hoffnungsträger für Zukünftiges und die Ankunft im Camp inmitten einer Redwoodtree -Urfamilie mit Wapiti-Hirschen-Getrampel steigert die Spannung auf den kommenden Tag! 
Wahnsinn, 300 Fotos, keines will ich löschen und dies liegt nicht an Fotografin oder Kamera … it´s amazing! Kalifornien coast, let´s stay baby. Beindruckt von den KiterInnen und SurferInnen an den Stränden. 
Abgeholt vom Wellenrauschen und dem Wind. Den ganzen Tag ZUSEHEN, den Robben, Pelikanen, Walen und Schmetterlingen und die Lichter der Vergangenheit erhellen den Schlaf.
Zurück nach Vancouver – danke – irgendwann komm ich nochmal und erlebe alles aus einer neuen Perspektive!

Zurück zur Übersicht

WordPress Themes