11111

Trainingsreise nach Schweden

Wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Wer aber eine vorhat, dem erzählen andere was. Und weil ich bis zu meinem persönlichen Reiseantritt noch rund 200x (!) schlafen muss, dachte ich mir kurzerhand: hol’ ich mir vorbereitende Tipps von den Profis Petra und Ed von Wildout.

Gesagt, getan, auf zum Concept Travelling ins nahe gelegene Schweden.

Eine gute Planung ist die halbe Miete.

Um wirklich gut vorbereitet zu sein, kommt man um das Wälzen einschlägiger Literatur nicht herum.

Auch online wird man fündig, doch am meisten steigt die Vorfreude, wenn man sich bei einer guten Tasse Kaffee mit seinem Co-Traveller durch Reiseführer und Zeitschriften schmökert.

Alles easy pAir Plane.

Meinereiner möchte nach Kiruna, zur Wildout Homebase. Mitten hinein ins schöne Lappland: viel Gegend, viel Natur, viel Einsamkeit. Viel schön stell ich mir das vor! Petra sagt:” Flieg’ doch einfach!” Kurze Zeit später stehen wir am Self-Check-In. Und wie fast immer im Leben, geht auch hier probieren über studieren.


Endlich fertig mit der Prozedur, eilt Petra schon voraus zum Gate. Sie hat natürlich auch die passenden Outfit-Tipps parat: Ein stabiler Trolley soll es sein, dazu eine Nackenrolle für den Flug und ein Regenmantel. Warum eigentlich der Mantel? Na für den Farbkontrast.

Im Flieger selbst heißt es dann erstmal: entspannen.

Endlich da!

Sogern ich fliege, der Flughafentrubel geht mir schon auf die Nerven. Dementsprechend bin ich froh, als wir endlich da sind. Als erstes verstauen wir unsere sieben Sachen, dann geht’s gleich an die gepflegte Nahrungsaufnahme. In geselliger Runde gehört das einfach zum gelungen Urlaub dazu wie die Marmelade auf den Käse auf’s Brot.



Der Tag war anstrengend, ich schaff’s nicht mehr ins Bett und schlafe schon auf der Couch ein.

Sightseeing und Fjelltour

Am nächsten Morgen schupft mich Petra früh aus den Federn: Am Programm stehen das Museum für Nord-Moderne Kunst, die Schallplattensammlung des Bürgermeisters und kleine In-Lokale die in verwunschenen Gastgärten den besten Kaffee kredenzen. Danach wandern wir über die Fußgängerbrücke über den See direkt ins Fjell. Geduldig erklärt uns Petra jedes einzelne Pflänzchen, bis es schließlich dämmert und wir bei der Fjellstasjon ankommen.

Genug Zeit einplanen, das Bike mitnehmen und ja nicht bei den Souveniers schwach werden.

Schnell merke ich, mich überfällt meine alte, ganz eigene Reisekrankheit: noch so viel zu sehn und nur mehr so wenig Zeit. Der Abend in der Hütte wird sehr gemütlich und die Hütte ist auch top ausgestattet. Der Geschirrspüler hätte nicht sein müssen, aber beschweren tu ich mich jetzt natürlich auch nicht. Heimische Märchen und Sagen, bis spät in die Nacht vorgelesen von Ed, lassen uns die Zeit vergessen.

Am nächsten Morgen heißt es schon wieder Abschied nehmen. Wir genießen noch einmal ausgiebig das Panorama und ich bereue es augenblicklich, dass mein Bike zu Hause geblieben ist. Das passiert mir beim nächsten Mal nicht mehr. Wieder was gelernt, doch dazu macht man ja Trainingsreisen, nicht wahr? Damit man dazu lernt.

Vor der Heimfahrt brauch ich natürlich noch dringend Mitbringsel. Ein paar Servietten gehn’ immer, hat es geheißen. Doch mich plagt die Qual der Wahl. Vielleicht ist der schräge Vogel ja passend?

Danke, Pez und Ed …
für einen ersten kleinen Eindruck eurer großen weiten Welt hoch im Norden

Pics by:

Zurück zur Übersicht

WordPress Themes